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Abenteuer Hausbau: Zwei Jahre in “Södergården”

Ein positives Resümee nach zwei Jahren ziehen Jonas und Sarah Högquist: Im Frühjahr 2018 zogen sie in ihr Södergården-Haus im schwedischen Läckeby. Angehenden Schwedenhaus-Bauherren geben sie drei wertvolle Tipps mit auf den Weg. 

“Wir haben dieses Haus ausgesucht, weil es perfekt zu unseren Bedürfnissen passte”, erzählt Jonas. “Am Grundriss mussten wir überhaupt nichts ändern. Wir haben lediglich aus zwei kleineren Abstellkammern einen begehbaren Kleiderschrank in unserem Schlafzimmer gemacht”.

Im März 2020 hatten sie Grund zum Feiern: Da war es zwei Jahre her, dass Jonas und Sarah Högquist in ihr “Södergården”-Haus im südschwedischen Läckeby in der Nähe von Kalmar eingezogen waren.  Die Villa entspricht bis auf wenige Details dem Standard-Modell aus dem Eksjöhus-Katalog.

Södergården ist ein geräumiges Haus mit großen offenen Räumen rund um Küche und Wohnzimmer. Auch die Kathedraldecke ist schön hoch, was ein eindrucksvolles Raumgefühl vermittelt.

“Das ist der Teil des Hauses, in den wir uns beide verliebt haben”, sagen beide. “Was uns auch sehr gut gefallen hat, sind die gut geplanten Räume, zum Beispiel dass es Umkleideräume in den Kinderzimmern gibt.”

Die Suche nach dem perfekten Haus

Nachdem sie sich entschlossen hatten, selbst ein Haus zu bauen, hatten Jonas und Sarah unabhängig voneinander nach dem perfekten Haus gesucht. Eines Tages tauschten sie sich darüber aus, dass sie jeweils fündig geworden waren. Beide hatten Södergården ausgesucht.

“Wir haben sowohl online gesucht als auch Hauskataloge bestellt und waren beide sehr engagiert. Es war fast ein bisschen lustig, dass wir uns in dasselbe Haus verliebt haben”, sagt Sarah. “Es war auch gut für den Hausfrieden”, lacht Jonas. Das Haus der beiden hebt sich von anderen rund um Kalmar ab.

“Es ist ein Haus mit etwas Abwechslung. Wir hatten beide wahrscheinlich das Bedürfnis, einfache quadratische Häuser zu meiden. Der Stil unseres Hauses ist klassisch – modern und auch ein bisschen traditionell. Es passt zu uns.

In Schweden werden auf Wunsch der Eigentümer alle neu gebauten Häuser zwei Jahre lang inspiziert. Der Hausbesitzer kontaktiert dazu einen unabhängigen Inspektor, der zusammen mit den Kunden und dem Eksjöhus-Verkäufer durch das Haus geht. Zur Freude der beiden wurden während der Hausbegehung nur geringfügige Mängel festgestellt – Jonas und Sarah konnten auf eine unproblematische Bauphase zurückblicken.

Das Abenteuer Hausbau noch in frischer Erinnerung und die Hausinspektion erfolgreich abgeschlossen, hat Jonas drei Tipps für alle, die ein Haus bauen möchten und gerade Hauskataloge studieren.

DREI TIPPS FÜR HAUSBAUER

1

Lesen Sie so viel wie möglich, um sich umfassend zu informieren.  Es gibt in vielen Bereichen Details, die Sie auswählen und auch nach Ihren Wünschen ändern können.  Es lohnt sich, sich über jede Kleinigkeit Gedanken zu machen, damit Sie später keine Entscheidung bereuen.  Der Verkäufer kann nicht alle Ihre Bedürfnisse kennen. Je genauer Sie ihm Ihre Wünsche vermitteln, umso besser kann er Ihnen helfen. Denken Sie daran: Es geht um Ihr Haus, und Sie selbst entscheiden.

2

Nehmen Sie sich viel Zeit für die Planung der Energieversorgung.  Die Standardausstattung lässt sich individuell erweitern. Möchten Sie beispielsweise eine zusätzliche Steckdose, automatisierte Beleuchtung oder eine Lampenfassung mit mehreren Schaltern, werden diese Optionen vom Elektriker gleich mit eingebaut. Wir zum Beispiel haben uns für eine automatisierte Fassadenbeleuchtung entschieden

3

Surfen Sie im Internet und schauen Sie sich an, wie andere  Bauherren das Hausmodell, das Sie bauen möchten, umgesetzt haben.  Man findet viele schöne Beispiele auf Instagram. Wir haben viele Anregungen in der schwedischsprachigen Facebook-Gruppe “Wir, die mit Eksjöhus gebaut haben” gefunden.  Inspiration ist immer gut und man bekommt schneller eine klare Vorstellung, was man selbst möchte.