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Aktuelle Trends im Hausbau

Wer heute ein Haus baut, denkt auch an morgen: Barrierefreiheit, Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind für immer mehr Bauherren wichtige Kriterien im neuen Heim. Lesen Sie mehr über aktuelle Trends im Hausbau. 

Schwedenhaus im Bau in Berlin

Das Haus von heute sollte auch auf zukünftige Anforderungen zugeschnitten sein. Dazu gehört das ressourcenschonende Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen, der Verzicht auf Wohngifte und vorausschauende Planung.

Nachhaltig bauen bedeutet für aber auch, bei den Heizsystemen auf regenerative Energien zu setzen und bei der Wärmedämmung höchste Standards umzusetzen. Die Trends im Hausbau verbinden moderne Technologien mit gesundem Wohnen bei schönster Wohlfühlatmosphäre.

Wie sieht der Hausbau der Zukunft aus?

Nachhaltigkeit mit ökologischen, wohngesunden Baustoffen und einer hohen Energieeffizienz.

Maximale Flexibilität sowohl bei den Grundrissen, der Ausstattung oder auch bei der Finanzierung, um wechselnden Lebensphasen gerecht zu werden.

Barrierefreiheit – egal ob fürs Alter oder allgemein mit weniger Hindernissen und Einschränkungen im Heim – ist ein wichtiges Thema.

Smarte Technologien machen Gebäude künftig komfortabler und sicherer.

Die wichtigsten Zukunftstrends im Hausbau

  1. Baustoff Holz
    Holz als Baustoff ist ein absoluter Trend im Hausbau. Die Nachfrage nach Holzhäusern im skandinavischen Stil steigt seit Jahren. Aus gutem Grund: Schwedenhäuser sind ein gemütlicher und zugleich ökologischer Haustyp. Holz hat hervorragende Dämmeigenschaften und kann sich positiv auf das Raumklima auswirken, weil es die Feuchtigkeit reguliert. Sogar Hochhäuser aus Holz sind im Kommen. Den Rekord hält das „HoHo“ in Wien mit einer Höhe von 84 Metern und einer Gesamtfläche von 25.000 Quadratmetern. In Wolfsburg sollen bald die ersten beiden Holzhochhäuser Deutschlands entstehen.
    Die Bäume, deren Stämme Eksjöhus für die Herstellung seiner Häuser verarbeitet, werden ständig wieder aufgeforstet. Zudem verbraucht die Produktion der Schwedenhäuser relativ wenig Energie und ist frei von Giften. So kann das Holz dem Kreislauf der Natur ohne Schädigung der Umwelt entnommen und auch wieder zurückgeführt werden.
  2. Gesund wohnen mit Baubiologie und Nachhaltigkeit
    Auch bei der Wohngesundheit soll das neue Heim natürlich punkten: Baubiologen untersuchen die Wirkungen, die die Wohnumgebung auf die Menschen hat und planen Ihr Wohnumfeld ohne gesundheitsgefährdende Einflüsse. Mit Hilfe von Gebäude- und Grundstücksanalysen wird der Bau auf Wohngifte, Schadstoffe, elektromagnetische Wellen, Elektrosmog, Lärmbelastung und Luftionisation untersucht und die Störfaktoren beseitigt. Auch der Einsatz natürlicher Baumaterialien, die Umwelt und Ressourcen schonen, recycelbar sind und eine lange Nutzungsdauer aufweisen ist immer mehr Hauskäufern ein wichtiges Anliegen.

    Vor allem für die Dämmung sind mittlerweile viele schadstofffreie Stoffe erhältlich: etwa Flachsfasern, Schafwolle, Kokos oder Hanf. Die sogenannten Effizienz- oder Hybridhäuser überzeugen durch effiziente Solarthermie, Wärmepumpen oder Blockheizkraftwerke mit niedrigen Energiekosten und einem angenehmen Raumklima – gleichzeitig schonen sie die Umwelt.
  3. Barrierefreies Wohnen
    Heute schon an morgen denken: Barrierefreies Bauen ist längst nicht mehr nur etwas für ältere Bauherrn oder Käufer. Immer mehr Häuslebauer planen vorausschauend – denn das könnte sich eines Tages auszahlen. Wer möchte schon aus dem geliebten Eigenheim ausziehen müssen, nur weil Treppen, Bäder und Türen nicht altersgerecht und das Haus nicht barrierefrei ist? Auch wenn manche Umbauten auch noch später realisierbar sind, so spart es doch einiges an Zeit und Sorgen, das Wohnen im Alter schon bei der Haus- und Raumplanung zu berücksichtigen.
  4. Smart Home
    In einem Smart Home kommunizieren unterschiedliche Geräte miteinander. Von der intelligenten Lampe über den Smart TV bis zu den Rollläden sind alle vernetzt. Bedient werden sie meist per Sprachassistent oder mit Hilfe einer Smartphone-App. Die Hausautomation gehört zu den wohl wichtigsten Trends in den nächsten Jahren. Für einige Smart Home-Lösungen gibt es sogar Föderprogramme vom Bund. Noch zögern allerdings manche Interessenten, denn die Abhängigkeit von Servicedienstleistern und der Schutz vor Hackerangriffen stellen nach wie vor ein Risiko dar. Die Anbieter von Smart Home-Lösungen arbeiten derzeit an der Verbesserung von Sicherheitskonzepten.
  5. Wohlfühlatmosphäre mit Grünanlagen und Wellnessoasen
    Im neuen Zuhause möchte man sich wohlfühlen, denn schließlich hat man viel Zeit und Geld investiert. Wer heute ein eigenes Haus baut, gibt sich nicht mehr mit rein funktionalen Lösungen zufrieden. Der Wunsch nach Wohlfühldesign steht ganz oben, und das nicht nur im Wohnzimmer: Bäder werden heutzutage mit Hilfe ausgefeilter Lichtkonzepte, professioneller Soundanlagen, Saunen, Regenwasserduschen und großzügigen Badewannen immer häufiger zu Wellness-Oasen.
    Stadthäuser, die kaum Grundstücksfläche für einen Garten zur Verfügung haben, bekommen Lichtkuppeln und begrünte Dachterrassen. Ökologische Dachbedeckungen werden auch bei Flachdächern immer beliebter.