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„Als ob wir schon immer hier gewohnt hätten“

Außen ein klassisches Schwedenhaus, innen funktional: Mit einer herrlichen Kapitänsvilla haben sich Sandra und Egon auf der schwedischen Insel Resarö ihren Haustraum erfüllt. Das Modell “Kaptensgården” haben sie ihren Wünschen und Bedürfnissen angepasst.

 

“Es ist schon seltsam, aber es fühlt sich an, als würden wir hier schon immer wohnen”, strahlt Sandra Wigren. Auf der schwedischen Insel Resarö, rund 40 Kilometer nordöstlich von Stockholm, haben sie und ihr Mann Egon ihr Traumhaus gebaut. Die malerische Kapitänsvilla sieht aus wie ein Bilderbuch-Schwedenhaus. Ein halbes Jahr nach dem Einzug war auch innen alles fertig eingerichtet.

Wie Sandra und Egon auf “Kaptensgården” kamen

Sandra und Egon wohnten vorher schon auf Resarö, allerdings in einem wesentlich kleineren Haus. Sie überlegten zunächst, ein fertiges Haus zu kaufen, fanden aber nichts Passendes. Entweder war der Umbau zu aufwändig oder die Häuser waren zu teuer. Dann hatten sie eine Idee: „Seit geraumer Zeit befindet sich ein Grundstück im Familienbesitz“, erzählt Sandra. „Es gehörte zuerst meinem Großvater, bis meine Eltern es übernahmen. Wir beschlossen, hinzufahren und es uns anzusehen. Je länger wir dort waren, desto sicherer waren wir uns, dass das der richtige Ort für uns war.“

SCHWEDENHAUS PASSEND ZUM GRUNDSTÜCK

Das Grundstück liegt mitten auf Resarö und hat mit 2.700 Quadratmetern eine imposante Größe. Im Herbst 2015 kaufte das Paar den Eltern das Grundstück ab. Zeitgleich unterschrieben Sandra und Egon einen Kaufvertrag mit der Firma Eksjöhus. Bei den Spaziergängen zum Grundstück fiel ihr  Augenmerk jedes Mal auf ein Nachbarhaus. So ähnlich, fanden beide, sollte ihres auch aussehen. Auf Nachfrage beim Nachbarn erhielten Sandra und Egon die Telefonnummer eines Eksjöhus-Verkäufers.

„Wir haben uns natürlich auch andere Haushersteller und deren Angebote angeschaut. Bei Eksjöhus haben wir uns aber am wohlsten gefühlt. Wir fassten schnell Vertrauen zum Verkäufer und haben im Katalog ein Hausmodell entdeckt, das wie für das Grundstück geschaffen war“,  berichtet Sandra.

Kaptensgården individualisiert

Verliebt hatte sich das Paar ins Modell Kaptensgården: ein zweigeschossiges Haus im klassischen Stil mit gut 200 Quadratmetern Wohnfläche, 7 Zimmern und großer Küche. Einiges wollten sie ihren Vorstellungen anpassen: Das Erdgeschoss sollte größer werden, die Küche auf 25 Quadratmeter anwachsen und die Anordnung der Fenster geändert werden. Als besonderes Highlight wünschten sie sich eine Veranda mit stilechtem Geländer.

Einbauschränke und größere Schlafzimmer

„Wir wollten geräumige Gemeinschaftsflächen im Erdgeschoss und die meisten Schlafzimmer im ersten Stock haben. Statt eines dritten Badezimmers im Obergeschoss haben wir die Schlafzimmer vergrößert und mit begehbaren Kleiderschränken erweitert“, sagt Sandra.

Im August reichten sie die Bauanträge bei der Kommune ein. Nach ein paar kleinen Änderungen bekam die Familie schließlich grünes Licht. Im Dezember begannen die Erdarbeiten, im Januar wurde das Haus von Eksjöhus geliefert. Weil die Familie in der Nähe des Bauplatzes wohnte, konnten sie die Bauarbeiten beobachten. „Auch wenn wir selbst nicht mitgearbeitet haben, war es ein erhebendes Gefühl, die Baufortschritte zu verfolgen und kontrollieren zu können, ob alles richtig ausgeführt wurde“, erinnert sich Sandra. „Wir waren mindestens einmal täglich auf der Baustelle.“

WEISS ALS NEUTRALE BASIS

Im Juni war das neue Heim fertig.

„Es war ein tolles Gefühl und sehr erleichternd, dass wir dieses Projekt ohne größere Probleme gemeistert haben. Auch unser Budget wurde eingehalten“, freut sich Sandra. Im Laufe des Sommers  waren die meisten Zimmer fertig eingerichtet und die Familie konnte mit der Gestaltung des Gartens beginnen. „Wir haben uns sechs Wochen Zeit genommen, um zu Hause zu bleiben und uns einzuleben. Das war eine sehr gemütliche Zeit!”, schwärmt Sandra.

GENERÖSE ARBEITSKÜCHE

Für die Inneneinrichtung wählten sie natürliche Materialien. Die Schlafzimmer und Gemeinschaftsbereiche erhielten Eichendielen. In Fluren, Bädern und in der Waschküche wurden graue Fliesen im Kalksteinlook verlegt. Die Küche ließen sie klassisch weiß fliesen. Weiß ist auch im Rest des Hauses die Grundfarbe. „Wir wollten eine neutrale Basis, auf der wir Stück für Stück die Einrichtung wachsen lassen können”, fasst Sandra die Entscheidung zusammen. Durch Mustertapeten und Deko wirkt das Haus dennoch sehr farbenfroh.

Tolle Extras wie Kücheninsel und Weinkühlschrank

Herzstück des Hauses ist die große Arbeitsküche. Man sieht, dass die Familie viel Zeit und Energie investiert hat, um die Küche ganz nach ihren Bedürfnissen einzurichten. „Wir haben schon im Sommer davor mit der Planung begonnen. Die Suche nach den richtigen Materialien und Produkten brauchte Zeit.“ Das Paar wünschte sich eine weiße Küche ohne Oberschränke, dafür mit einer großzügigen Kücheninsel mit Herd, Backofen und Spüle. Das Endergebnis ist eine ländliche Küche im klassischen Stil mit allen modernen Elementen und luxuriösen Funktionen, unter anderem einem Weinkühlschrank.

Wohlfühlecke im verwinkelten Obergeschoss

Neben der Küche liegen die gemeinschaftlichen Wohnbereiche mit dem Ess- und dem Wohnzimmer. Die Treppe in Kombination mit einem Einbauschrank fungiert als Abgrenzung in den ansonsten offenen Flächen. Außerdem befinden sich im Erdgeschoss noch ein Schlafzimmer, ein Bad und eine Waschküche. Im Obergeschoss liegen die Schlafzimmer.

„Im ursprünglichen Grundriss des Obergeschosses gab es anstelle des großen Badezimmers ein Schlafzimmer. Wir entschlossen uns, den Teil zu öffnen, damit wir ihn alle gemeinsam nutzen können. Es ist wunderschön geworden“, erzählt Sandra.

“UNSER ZUHAUSE GEFUNDEN”

„Wir haben wirklich unser Zuhause gefunden. Der Ort, das Grundstück, das Haus – alles passt perfekt zu uns“, strahlt Sandra. „Das Beste an unserem Haus sind die geräumigen Gemeinschaftsbereiche, also Küche, Essbereich und Wohnzimmer. Die nutzen wir ständig. Das Obergeschoss mögen wir genauso. Mit seinen Ecken und Winkeln ist es verspielter und man kann man sich dorthin zurückziehen, wenn man möchte.

Nach neun Monaten war das Traumhaus fertig

„Das Anstrengendste war die Warterei. Beim Hausbau geht es auf und ab – manchmal passiert viel und man macht einige Schritte vorwärts, aber dazwischen gibt es ausgedehnte Warteperioden, beispielweise das Warten auf die Baugenehmigung. Es war ein langer Prozess, auch wenn unser Hausbau gerade einmal neun Monate dauerte.“ Es ist wichtig, meint Sandra, den Dingen Zeit zu geben. Das sei einer der Schlüssel dafür gewesen, warum Ihr Traumhaus-Projekt so gut umgesetzt wurde.