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Corona-Krise: 9 Tipps gegen Langeweile

In Zeiten von Corona sind wir aufgefordert, so oft wie möglich zu Hause zu bleiben. Vielen fällt das schwer: Zu sehr haben wir uns an die tägliche Arbeitsroutine gewöhnt. Ganze Tage in den eigenen vier Wänden zu verbringen, stellt viele Menschen vor ungeahnte Herausforderungen. Dabei kann man die Zeit kreativ nutzen – sehen Sie die Krise als Chance und werden Sie produktiv! 

Zeit für vieles, was wir sonst vernachlässigen

Corona-Ferien, geschlossene Kneipen, Kinos und Bibliotheken: Der Umgang mit den Maßnahmen, die uns vor einer Erkrankung schützen sollen, verlangt uns einiges ab. Deutschland bleibt zu Hause – aber was macht man dort? 

Selbst wenn es im Schwedenhaus gemütlich und schön ist – immer möchte man sich nicht darin aufhalten. Zum Glück müssen wir nicht 24 Stunden im Haus bleiben, deswegen lautet unser erster Tipp: Gehen Sie raus! Verlassen Sie auch mal ihr Haus, Ihre Wohnung, Ihr Grundstück. Falls das nicht möglich oder wegen schlechten Wetters keine Option ist, hätten wir da noch ein paar andere Ideen.

9 Tipps gegen den Corona-Koller

  1. Bewegung an der frischen Luft
    Ja, das geht noch – und das ist gut so. Die Natur kann man ohne Gefahr genießen. Wer im Wald oder am See spazieren geht und Abstand zu anderen hält, ist sicher. Das bestätigen führende Virologen nicht nur, sie raten sogar ausdrücklich dazu. Denn frische Luft tut gut. Außerdem regen die Sonnenstrahlen die Produktion von Vitamin D an. Das Sonnenvitamin ist wichtig – es stärkt unser Immunsystem. Spaziergänge halten also in mehrfacher Hinsicht gesund!
  2. Computer und Smartphone aufräumen
    Auf dem Smartphone schlummert nicht nur einiges an Datenmüll. Auch längst vergessene Fotos, die niemand mehr braucht. Dasselbe gilt für das E-Mail-Postfach. Wie viele Mails haben sich da angesammelt – 5.000? Einfach mal ausmisten.
  3. Die Steuererklärung machen
    Klingt nicht gerade aufregend. Stichtag ist zwar erst der 31. Juli, aber man kommt ja ohnehin nicht darum herum. Und wo steht geschrieben, dass man alles bis zum letzten Moment aufschieben muss? Am besten motiviert man sich mit dem Belohnungssystem: Setzen Sie sich eine Deadline und überlegen Sie sich, was Sie sich Gutes tun werden, wenn Sie Ihren selbstgesetzten Abgabetermin einhalten.
  4. Die nächste Reise planen
    Urlaubspläne liegen erst einmal auf Eis – vielleicht sind Sie ja auch von Flugstornierungen betroffen, mussten Hotelreservierungen zurücknehmen oder wissen jetzt nicht, wo und wie Sie die Osterferien verbringen sollen. Was liegt da näher, als in der Vorstellung zu reisen? Planen Sie jetzt schon im Detail die Reise, die Sie nach Ende der Einschränkungen unternehmen wollen. Im Internet finden Sie für jeden Kontinent Reiseberichte von Bloggern und Reisejournalisten,
  5. Kleiderschrank umsortieren
    Warme Tage stehen vor der Tür: Zeit, die Garderobe auf Frühling umzustellen. Die Winterkleidung kann jetzt eingemottet werden. Am besten mit Lavendelsäckchen oder mit Neemöl besprüht luftdicht verpacken, damit Textilschädlinge keine Chance haben.
  6. Für Farbe sorgen
    Steckdosen abkleben, Möbel zur Seite rücken, das Sofa vor Spritzern schützen: Wänden eine neue Farbe zu verpassen oder das strahlende Weiß vom Einzug wiederherzustellen, ist nicht mal eben zwischen Tür und Angel gemacht. Wer jetzt die Zeit nutzt, dem Zuhause einen neuen Anstrich zu verpassen, hat früher Freude daran!
  7. Gemeinsam kochen
    Welche Vorräte sind noch da und was kann man daraus zaubern? Gemeinsames Kochen fördert die Lust am Probieren und abwechslungsreichem Essen. Wenn Sie mit Ihren Kindern kochen, übertragen Sie Ihren Kindern Verantwortung: Den Kuchenteig mit dem Nudelholz ausrollen, beim Abwiegen von Zutaten helfen oder Beeren aussortieren: Viele Aufgaben in der Küche machen Kindern nicht nur Spaß – sie fühlen sich auch nützlich und gebraucht.
  8. Ins Museum gehen – virtuell!
    Museen sind bundesweit geschlossen, aber ein Museumsbesuch lässt sich leicht mit Googles Online-Ausstellung „Once Upon A Try“ ersetzen. Sie in Zusammenarbeit mit 120 Museen und Institutionen weltweit entstanden. Unter anderem kann man sich von der britischen Schauspielerin Tilda Swinton die Geschichte des Universums erzählen lassen.
    Über Google Arts & Culture lassen sich insgesamt 500 Museen der ganzen Welt online besichtigen, darunter das British Museum, die Uffizien in Florenz und das Rijksmuseum in Amsterdam.
  9. Gemütliche Spieleabende mit der Familie
    Wie lange ist es her, dass Sie mit Ihren Kindern oder dem Partner / der Partnerin ein Spiel gespielt haben? Es muss nicht immer „Mensch ärgere dich nicht!“ sein. Spiele-Entwickler denken sich immer wieder Neues aus. Brettspiele, bei denen es mal auf Logik, mal auf Strategie ankommt, oft aber auch um die Portion Glück, gibt es in großer Auswahl. Eines haben wir selbst schon getestet:

    +++ COLT EXPRESS +++
    Die Mitspieler sind Banditen in einem Zug, die möglichst viel Beute machen wollen und sich diese gegenseitig auch wegschnappen können. Dabei spielen alle Spieler zunächst nacheinander ihre Karten, teilweise auch verdeckt. Alle diese Aktionen werden allerdings erst am Ende der Runde ausgeführt. Das heißt: Jeder Spieler muss aufpassen, was die anderen tun, wo sie sich im Zug befinden und wie sie sich bewegen. Sonst kann es sein, dass man bei der Ausführung am Ende auch mal ins Leere greift, obwohl man eigentlich einen Sack voll Gold abgreifen wollte. Colt Express ist eines der vielleicht schönsten Spielbretter der letzten Jahre – weil man nicht auf einem Brett spielt, sondern in einem 3D-Papp-Zug.