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Edel: neues Schwedenhaus im Norden Hamburgs

Schwedenfeeling de luxe im Hohen Norden: Hamburg hat ein neues Eksjöhus-Musterhaus. Zur Einweihung kam auch prominenter Besuch aus Schweden. 

Muschelkalk aus der Türkei, Feinsteinzeug-Fliesen, Art Deco-Möbel: So edel sieht es im neuen Musterhaus von Eksjöhus aus. Im Hamburger Stadtteil Lemsahl-Mellingstedt ist eine sandfarbene Villa entstanden, die es in sich hat. Bauherr ist die Hamburger Firma GfG Schwedenhäuser. Der Vertriebspartner von Eksjöhus hat im Norden der Hansestadt eine neue Heimat gefunden – und Geschäftsführer Dirk Toepfer ein schickes neues Haus. Bei einem Tag der offenen Tür konnten sich erstmals Gäste und Bauinteressenten im Haus umschauen.

Wohnen, arbeiten und ausstellen unter einem Dach

„Wir haben dieses Grundstück durch Zufall gefunden“, erzählt Dirk Toepfer. „In dieser Gegend gibt es praktisch kein Bauland mehr zu kaufen. Hier standen früher ein altes Haus und Nadelbäume, deswegen haben viele Interessenten die Arbeit gescheut, die mit dem Kauf dieses Grundstücks verbunden gewesen wäre.“ Damit GfG Schwedenhäuser bauen durfte, musste erst die untere Naturschutzbehörde grünes Licht geben.

Neues Musterhaus nach zehn Jahren

Im Mai 2019 kaufte Toepfer das Grundstück. Kurz darauf begannen die Arbeiten mit dem ersten Spatenstich. Am 12. Dezember traf der Bausatz aus Eksjö ein. Für Dirk Toepfer ist es das dritte Eksjöhus-Haus, in dem er wohnt, mit seinen Mitarbeitern arbeitet und Interessenten empfängt. Das vorige Musterhaus stand in Norderstedt. Zehn Jahre lang hatte GfG Schwedenhäuser dort seinen Firmensitz. „Im neuen Haus haben wir auch relativ große Büroflächen im Untergeschoss geschaffen, die Platz für die fünf Mitarbeiter bieten.“

Eksjöhus-Führungsriege kam zur Einweihung

Aus Schweden angereist: Frida Scherdén, Jari Saari und Daniel Erkenborn

Weil nicht jeden Tag ein so besonderes Haus fertig wird, kamen zur Einweihung auch Gäste aus Eksjö. Frida Scherdén, Geschäftsführerin von Eksjöhus in der vierten Generation und Tochter von Anders Lindholm, dem letzten Geschäftsführer der Eigentümerfamilie Lindholm, war ebenso aus Schweden angereist wie CFO Daniel Erkenborn und Jari Saari, Exportmanager und Verkaufsleiter für Deutschland.

Hamburg als wichtiger Standort

„Für uns ist es sehr wichtig, ein solches Musterhaus zu haben“, sagt Frida Scherdén. „Hier können Interessenten sehen, wie unsere Häuser aussehen. Sie können sich davon überzeugen, dass ein Holzhaus von Eksjöhus alle Qualitätsstandards erfüllt. Und dieses hier ist erstklassig. Es ist sehr luxuriös.“

Beim Hausbau geht nichts über den persönlichen Eindruck, deswegen rät Frida: „Jeder, der sich mit dem Gedanken trägt, ein skandinavisches Haus zu bauen, sollte sich ein Musterhaus wie dieses anschauen.“

Haus und Inneneinrichtung selbst entworfen

Das Haus haben Dirk Toepfer und seine Mitarbeiter selbst entworfen. Alle im Katalog vorgestellten Häuser lassen sich an individuelle Bedürfnisse anpassen, erläutert Dirk Toepfer. „Wir haben einen Keller mit Büro, das Tageslicht erhalten sollte. Das haben wir mit einem Innenhof gelöst.“

Ein Hauch von Art Deco

Auch die gesamte Inneneinrichtung hat Toepfer selbst ausgewählt. „Es waren Innenarchitektinnen und -architekten hier, die auch Angebote abgegeben haben. Aber die Geschmäcker waren zu unterschiedlich. Also habe ich den Entschluss gefasst, alles alleine zu machen. Manche Möbelstücke sind über hundert Jahre alt. Ich mag Möbel und Gebrauchsgegenstände aus der Art Deco-Zeit. Auch der Flur in schwarz-weiß ist von Bodenfliesen der 20er 30er Jahre des letzten Jahrhunderts inspiriert.“

Verschiedene Stilrichtungen im Musterhaus

Das Ergebnis ist ein interessanter, unaufgeregter Stilmix. Ein sehr persönliches, edles Interieur mit hochwertigen Materialien und Deko-Objekten. Wahre Eyecatcher sind die Lampen des dänischen Designers Tom Rossau und der finnischen Designschmiede Secto Design. „Sie sind aus Holz und passen deshalb gut ins Schwedenhaus“, findet Dirk Toepfer. „Sie dominieren das Zimmer, sehen toll aus und machen eine schöne Lichtstimmung.“

Auch Probeschlafen möglich

Während Toepfer die obere Etage bewohnt, ist das Erdgeschoss ganz auf Gäste eingerichtet. Hier gibt es eine Küche, ein hochmodernes Bad und natürlich ein Schlafzimmer. Im Gegensatz zu Toepfers Privatwohnung wirkt es allerdings typisch nordisch. „Dieses skandinavische Zimmer haben wir im Stil eines Hotelzimmers eingerichtet. Unsere Schwedenhaus-Interessenten können hier sozusagen probeschlafen. Viele möchten wissen, wie die Akustik ist und wie es sich anfühlt, in einem schwedischen Schlafzimmer die Nacht zu verbringen. Manche sagen, sie haben gehört, man schlafe im Schwedenhaus so gut.“

Hochwertige Materialien

Eine gewisse Hotel-Anmutung spürt man als Besucher auch in Toepfers Wohnung. Das edle „Musikzimmer“ kommt weitgehend ohne Dekoration aus. „Im Musikzimmer unterhält man sich mit Freunden, trinkt ein Glas Wein, erzählt sich alte Geschichten. Ich wollte gerne, dass es ein wenig aussieht wie im Foyer eines Hotels. Ich mag die Kühle dieses Raums.“

Die Wände wirken wie mit Marmor verkleidet – sind es aber nicht. „Ich glaube, selbst ein Fachmann hat Mühe festzustellen, ob sie echt sind oder ob es sich um Imitate handelt“, sagt Dirk Toepfer. Denn die edel wirkenden Fliesen sind aus Feinsteinzeug, das Marmor in einer Hinsicht sogar überlegen ist: „Die Oberfläche dieser Fliesen ist sogar strapazierfähiger als die des Originals.“

Kein Haus „von der Stange“

Wer mehr als nur ein Standardhaus bauen möchte, kann sich am Muusbarg 31 – so die Adresse des neuen Musterhauses – anschauen, wie individuell und flexibel das Bauen mit Eksjöhus sein kann. „Wenn man kein Haus von der Stange haben will, dann ist man hier gut aufgehoben“, betont Vertriebsleiter Adriano Volonghi. „Dann bekommt man das, was wir hier selbst haben. Das ist kein Kataloghaus, denn wir haben es so gebaut, dass es unsere Ansprüche erfüllt: Arbeiten und Wohnen unter einem Dach, und trotzdem mit einen gewissen Ausstellungscharakter.“

Ganz fertig ist das Musterhaus noch nicht. Getüftelt wird noch an der Garage und an der Einrichtung eines weiteren Büros. Auch ein Schuppen muss noch geliefert werden. Bis bis die Pflanzen zu voller Pracht herangewachsen sind, wird es Frühjahr sein.

Interessenten sind schon jetzt jederzeit willkommen!


Anschrift des Musterhauses:

GfG Schwedenhäuser GmbH & Co. KG
Muusbarg 31
22397 Hamburg

Tel.: (040) 64 66 99 30