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Ein Schwedenhaus bauen: Planung und Architektur

Ein Schwedenhaus bauen und leben wie in Astrid Lindgrens Bullerbü – ein Wohntraum, den immer mehr Menschen leben möchten. Der ökologische Baustoff Holz, verbunden mit modernen Fertigungsmethoden ist ideal, um ein Wohlfühl-Haus im typisch skandinavischen Stil zu bauen. Aber welche Schritte sind nötig, bis ein individuelles schwedisches Holzhaus bezugsfertig ist? 

Wir bauen ein Schwedenhaus!

Ein Haus zu bauen ist für viele Menschen ein einmaliges Projekt, auf das man oft lange hinarbeitet. Bevor das Eigenheim Gestalt annimmt, sind allein im Vorfeld viele Entscheidungen zu treffen: Wo möchte man wohnen? Werden sich an diesem Ort auch alle Familienmitglieder wohlfühlen? Welche Art von Haus soll es sein, und schließlich: Wie viel darf es kosten? Sind diese Fragen beantwortet, wird das Vorhaben konkreter.

GRUNDSTÜCKSSUCHE

Der erste Schritt: Die Suche nach einem geeigneten Grundstück. Ist es gefunden, gilt es, das Bauvorhaben den Gegebenheiten anzupassen: Je nachdem, was auf dem Grundstück baurechtlich zulässig ist, können Bauherrn das passende Hausmodell auswählen. Der Haustyp, die Größe, die Ausrichtung – all das sollte sich harmonisch in die Landschaft einfügen, die das Grundstück umgibt.

Wer ein Schwedenhaus bauen möchte, sollte sich schon in dieser Phase einen erfahrenen Partner an die Seite holen. So lassen sich eventuelle Planungsfehler vermeiden. Fragen, die geklärt werden sollten, sind beispielsweise:

  • Ist die Erschließung gesichert?
  • Ist der Baugrund tragfähig?
  • Stehen dem Traumhaus baurechtliche Einschränkungen entgegen?
  • Wie hoch werden die Baunebenkosten ausfallen? 

Die Eksjöhus AB unterstützt ihre Kunden bereits in dieser frühen Hausbauphase.

AUSWAHL DES HAUSMODELLS

Für welches Hausmodell die Entscheidung fällt, ist nicht nur Geschmackssache. Beachten müssen Bauherren auch die baurechtlichen Gegebenheiten des Grundstücks. Und, ganz wichtig: Natürlich muss auch der Preis des Hauses in die Gesamtkostenkalkulation passen.

Bei Eksjöhus ist jedes Haus ein Unikat, das nach individuellen Wünschen gefertigt wird. Jedes Hausmodell lässt sich auch an besondere Gegebenheiten anpassen: Eine andere Dachform, ein alternatives Fassadenmaterial sind möglich. Eksjöhus-Architekten setzen die Vorstellungen der angehenden Hausbesitzer mit ihnen gemeinsam um. Wer möchte, kann sich auch für ein schlüsselfertiges Haus entscheiden, bei dem außer den Wandverkleidungen und deren Farbe bereits alles vorgeplant ist. Diese Fertighäuser beauftragen Interessenten direkt bei den deutschen Vertriebspartnern. Sie stellen auch sicher, dass es nicht zu Pannen kommt und die Bauzeit kurz bleibt.

ABSTIMMUNG DES BUDGETS

Der Preis hängt ab vom jeweiligen Modell, den individuellen Wünschen und den allgemeinen Gegebenheiten des Bauvorhabens. Je größer die Grundfläche und je mehr Stockwerke geplant sind, desto höher die Baukosten. Eksjöhus unterstützt Bauherren bei der Kalkulation und hilft bei der Beantragung einer KfW-Förderung.

Einkalkulieren sollte man auch die regelmäßige Pflege, die ein Schwedenhaus benötigt: Der schützende Hausanstrich muss regelmäßig – je nach Witterungseinfluss alle zehn bis 15 Jahre – erneuert werden.

UNTERZEICHNUNG DES KAUFVERTRAGS

Nachdem das passende Hausmodell gefunden, die Planungsphase abgeschlossen und die Kosten besprochen sind, wird im Hausbauvertrag alles schriftlich fixiert. Eksjöhus sucht gemeinsam mit den Kunden den Bauunternehmer aus und beauftragt ihn mit der Ausführung von Arbeiten wie dem Gießen des Fundaments, der Montage der Wände, Dachdeckerarbeiten etc.

BAUANTRAG UND LIEFERZEIT

Wie für andere Bauten muss natürlich auch für den Bau eines Schwedenhauses eine Baugenehmigung bei der zuständigen Baubehörde eingeholt werden. Die Architekten und Planer von Eksjöhus stellen für die Käufer den Bauantrag und begleiten das Verfahren bis hin zur Genehmigung.

Nachdem das zuständige Amt die Baugenehmigung erteilt hat, beginnt Eksjöhus in Schweden mit der Herstellung des Hauses. Nun heißt es erst einmal abwarten: Die Lieferzeit beträgt rund 12 bis 14 Wochen.

DER BAUABLAUF

Die Bauarbeiten beginnen mit der Einlassung des Fundaments oder – gemäß dem Fundamentplan – der Kellerdecke. Das Fundament muss spätestens vier Wochen vor der Anlieferung fertiggestellt sein. Mit der Ankunft der LKW aus Schweden beginnt die Montage des Hauses. Eksjöhus stellt seinen Kunden einen Bauablaufplan zur Verfügung, mit dem sie sich über die verschiedenen Montagephasen informieren können. In der Regel ist das neue Haus bereits nach wenigen Tagen regendicht.

Meist wird zwei Wochen nach Beginn der Montagearbeiten das Richtfest gefeiert. Das Richtfest ist eine alte Tradition der Zimmerleute und reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück. Während sich das fleißige Montageteam eine kurze Pause gönnen darf, können die angehenden Hausbewohner den bisherigen Baufortschritt zünftig feiern. Fertig ist das Schwedenhaus in der Regel nach 16 Wochen. Dann ist es soweit: Der Einzug kann beginnen!

Das neue Haus wird mit einem Schutzanstrich ausgeliefert, der verhindert, dass Wasser in die Oberfläche eindringt. Dieser Schutzanstrich hält zwölf Monate und länger. Sinnvoll ist es deswegen, das Haus erst nach dem ersten Winter zu streichen. So bleibt genügend Zeit, sich über die spätere Farbgebung Gedanken zu machen.

Sie haben vor, ein Schwedenhaus zu bauen? Eksjöhus hat eine übersichtliche Checkliste für den Hausbau zusammengestellt.