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Ein Schwedentraum aus Licht und Raum

In Helsingborg haben sich Emilia und Jonas ihr Traumschwedenhaus geschaffen – ein praktisches, einstöckiges Haus, in dem Licht und Raum dominieren. Glücklich sind damit  auch ihre Kinder, die nun endlich ihr eigenes kleines Reich haben.

Vor ein paar Jahren dachten die beiden zum ersten Mal über ein eigenes Haus nach. Die Familie wuchs, und bald fühlte sich die Wohnung zu klein an. In ihrer Heimatstadt Helsingborg begannen Emilia und Jonas, den örtlichen Wohnungsmarkt zu durchforsten – und merkten bald, dass es nicht einfach werden würde, ein Haus zu finden, das sowohl den Augen als auch dem Geldbeutel schmeichelt.

„Wir wollten möglichst zentral wohnen, deswegen war es im Grunde unmöglich, etwas zu finden, das zu uns passte“, blickt Emilia zurück. „Die Häuser waren zu teuer oder einfach nicht das Richtige“. Einige Zeit später stolperte das Paar zufällig über eine Online-Anzeige für ein Neubaugebiet in Mariastaden in der Umgebung von Helsingborg.

„Sowohl Jonas als auch ich reagierten sofort“, berichtet Emilia. „Bei einem neuen Haus, dachten wir, können wir von Anfang an mitreden und dem Ganzen unseren eigenen Stempel aufdrücken.“ Auf das Grundstück mussten sie einige Zeit warten. In dieser Zeit machte sich das Paar auf die Suche nach Hauslieferanten und entschied sich für Eksjöhus.

„Es gab viele Treffen und wir mussten viele Entscheidungen treffen, aber es hat wirklich großen Spaß gemacht. Insgesamt war es ein reibungsloser Prozess und wir konnten uns immer sehr auf Eksjöhus verlassen“, sagt Emilia.

Das Modell, auf das sich das Paar verliebte, war Prio 143 – ein klassisches einstöckiges Haus, das zwar nicht viele Änderungen erlaubt, dafür aber kostengünstig ist.

„Einige Änderungen haben wir aber dennoch vorgenommen. Zum Beispiel wollten wir ein Satteldach und Ziegel. Das hat Eksjöhus problemlos umgesetzt.“

FLEXIBLER BAUPROZESS

Im April wurden die Rahmen geliefert. An nur einem Tag war das Haus errichtet und dicht.

„Eksjöhus arbeitete mit einer örtlichen Baufirma zusammen, die wir dann für den Bau des gesamten Hauses engagierten – eine Art gemeinsamer Vertrag. Es hat unglaublich gut funktioniert und der gesamte Bauprozess verlief in der Tat äußerst reibungslos, sagt Emilia.“

Das Ehepaar entschied sich auch dafür, Teile der Bauarbeiten selbst zu übernehmen. Dadurch konnten sie die Kosten des Hauses weiter senken. 
„Mein Schwiegervater und der Bruder meines Mannes sind Maler“, erzählt Emilia. „Gemeinsam mit ihnen haben wir das ganze Haus selbst gestrichen.“

Im September 2013 konnte die Familie endlich in ihren eigenen Haustraum einziehen. „Es fühlte sich absolut fantastisch an. Wir hatten lange in einer kleinen Zweizimmerwohnung gelebt und hier gab es plötzlich so viel Platz“, sagt Emilia.

SONNIGE LAGE

Ihr Haus haben Emilia und Jonas nach Südwesten ausgerichtet. Dadurch liegen die Rückseite und ein Giebel die meiste Zeit in der Sonne – vom Mittagessen bis zum Abendbrot.

„An sonnigen Sommertagen wird es auf dem Holzdeck unglaublich heiß. Das war auch der Grund ist, warum wir später die Pergola weiter unten im Garten gebaut haben. Es ist wunderbar mit viel Sonne, aber manchmal muss man sich im Schatten verstecken können.“

Rückblickend hätten Emilia und Jonas den Außenbereich im Voraus besser geplant. „Wir sehnen uns ein bisschen nach einem Pool. Aber dann müssen wir den ganzen Garten ausgraben, und das fühlt sich jetzt, wo wir so viel gemacht haben, etwas schwer an. Wir werden sehen, wie wir es machen, aber es ist so etwas, an das wir gerne früher gedacht hätten.“

RAUM FÜR GESELLIGKEIT

Drei Jahre nach dem Einzug erfüllt das Haus immer noch alle Erwartungen, die Jonas und Emilia hatten.

„Wir sind so glücklich – mit allem! Das Licht, der Raum und der praktische Grundriss sind einfach toll“, strahlt Emilia. „Das Beste ist wahrscheinlich der offene Partyteil. Wenn wir zu Abend essen, können sich unsere Gäste an die Kücheninsel, an den Küchentisch, an den Esstisch oder aufs Sofa setzen – und von überall am Gespräch teilhaben. Es ist ein sehr sozialer Raum.“

Bei aller Arbeit und Zeit, die sie investiert haben: Emilia und Jonas hat der Hausbau vor allem Freude gemacht.

„Ich glaube, um ein Hausbauprojekt mit Erfolg abzuschließen, sollte man sich erst das Grundstück ansehen und dann das Haus danach auswählen – nicht umgekehrt. Und man sollte sich genau überlegen, was einem wichtig ist. Nicht schauen, was andere machen, sondern von sich und den eigenen Wünschen und Bedürfnissen ausgehen.“

Text: Nora Lindkvist 
Deutsche Bearbeitung: Andrea Weber