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Energiesparen mit Schwedenhäusern

Energie tanken und Heizkosten einsparen – so geht’s

Die eigene Batterie aufladen und gleichzeitig Energiekosten senken – das klingt nach der idealen Formel für umweltbewusste Hausbesitzer, die beim Wohnen Gemütlichkeit und Nachhaltigkeit in Einklang bringen möchten. Energiesparen ist vor allem in Zeiten steigender Kosten ein wichtiges Kriterium. Kein Wunder, dass auch in Deutschland immer öfter nach Schwedenart gebaut wird. Denn mit Schwedenhäusern fällt  Energiesparen leicht. 

Ökologisch bauen liegt im Trend: Immer mehr Menschen legen Wert auf einen nachhaltigen Lebensstil. Da gehören Energieeffizienz, der Einsatz nachwachsender Rohstoffe und der Verzicht auf Chemikalien wie selbstverständlich dazu. Die gute Nachricht: Das Schwedenhaus wird all diesen Ansprüchen gerecht. Es schont die Umwelt – und den Geldbeutel.

Das liegt schon allein am Baumaterial: Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, seine Verwendung daher umweltschonend. Holz hat wärmedämmende Eigenschaften und dämmt mit, ohne eine Kältebrücke zu bilden. Zum anderen macht die typische Holzrahmenkonstruktion, in der die Schwedenhäuser gefertigt werden, eine wärmewirksame Dämmung möglich– entweder ökologisch durch Holzfaser oder mit Steinwolle. Das hilft, den Energieverbrauch deutlich zu senken.

Meister im Energiesparen: Mit Schwedenhäusern die Umwelt schonen

Nachhaltig sind Holzhäuser nach Schwedenart auch aus anderen Gründen:

  • Die Herstellung verbraucht weniger Energie als die eines Hauses in konventioneller Bauweise.
  • Bei der Verarbeitung von Holzbauteilen entstehen so gut wie keine Abfälle. Rinde, Späne und Restholz werden vollständig weiterverwertet.
  • Alte Holzbauten lassen sich in der Regel gut demontieren und recyceln.
  • Schwedenhäuser lassen sich leicht weiterverkaufen, weil sie beliebt sind, aber (noch) einen gewissen Seltenheitswert haben.

Weniger Heizen dank der wärmenden Eigenschaften von Holz

Holzstämme übereinandergeschichtet

In Schweden sind die Winter bekanntlich härter; Tage mit Schnee und Frost kommen häufiger vor als in unseren Breitengraden. Das erklärt, warum unsere nördlichen Nachbarn schon viel früher über Energiesparen nachgedacht und praktikable Lösungen gefunden haben. In Schweden muss ein Haus schon aufgrund der extremen Klimabedingungen warm und trocken, vor allem aber gut gegen Kälte und Wind isoliert sein. So kamen die Schweden auf Holz.

Holz ist ein warmer Baustoff. Wer in einem Holzhaus wohnt, kann die Heiztemperatur um bis zu 4 Grad niedriger einstellen, ohne zu frieren. Das bedeutet, dass sich 18 Grad im Holzhaus so anfühlen wie 22 Grad in gemauerten Häusern. So gut wärmt Holz – bemerkbar macht sich das durch eine Ersparnis von rund 25 Prozent bei den Energiekosten.

Mehr Wohnraum dank dünnerer Wände

Um die Bewohner ausreichend gegen Kälte zu schützen, brauchen gemauerte Häuser heute etwa 50 Zentimeter dicke Außenwände. Grund: die Wärmedämmung befindet sich außen vor der tragenden Mauer. Alternativ werden hochdämmfähige Steine mit ebenfalls rund 50 Zentimeter Stärke gemauert. Dadurch geht Wohnfläche verloren. Die Holzrahmenbauten bieten bei gleicher Grundfläche deutlich Platz im Haus, weil die Wände dünner sind. Das sorgt auch dafür, dass bei gleich großer Fensterfläche mehr Tageslicht in die Räume dringt als bei dicken Mauerwänden. Holzrahmenbauten erfüllen bereits mit einer Dicke von ca. 35 Zentimetern die modernen Anforderungen an Wärmeschutz.

Auf einen Blick: Energiesparen mit Schwedenhäusern

Wer sich für ein Schwedenhaus entscheidet, spart aus mindestens sechs Gründen bares Geld:

  1. Staatliche Fördermöglichkeiten: Die Häuser eignen sich gut für die Installation einer Erdwärmepumpe, einer Thermo-Fundamentplatte oder ähnlicher Niedrigtemperatur-Technologie und erfüllen somit mindestens den KfW-Standard 55. Viele unserer Haustypen erreichen den KfW-Standard 40plus.
  2. Nicht nur niedrige Betriebskosten lassen die Urlaubskasse klingeln: Der hervorragende U-Wert der Außenwände, der Zwischendecke des Dachs und die standardmäßig dreifach verglasten Schwingfenster halten die Heizkosten gering. (Der U-Wert gibt an, wieviel Wärme durch ein Bauteil nach außen abgegeben wird und ist somit ein Maß für die Wärmedämmung eines Bauteils.)
  3. Wer ein Schwedenhaus plant und baut, kann die attraktive KfW-Förderung in Anspruch nehmen. Häuser von Eksjöhus erfüllen mindestens den KfW-Standard 55 und eignen sich gut für die Installation einer Thermo-Fundamentplatte, Erdwärmepumpe oder ähnlicher Niedrigtemperatur-Technologie. Viele Haustypen erreichen sogar den KfW-Standard 40plus. Häuser, die diese strengen Anforderungen erfüllen, benötigen nur 40 Prozent der Primärenergie eines Referenz-Hauses. Hier können Sie alle Einzelheiten zum 40plus-Standard nachlesen
  4. Wer zusätzlich auf erneuerbare Energiequellen wie etwa Solarthermie setzt, hat nicht nur einen Neubau, der viel Wärme und Energie spart, sondern produziert sogar selbst Energie.
  5. Die Heizkosten halten sich durch die besondere Wärmedämmung in einem überschaubaren Rahmen. Im Vergleich zu einem herkömmlichen Haus betragen die Heizkosten in Schwedenhäusern weniger als bei Niedrigenergiehäusern und entsprechen der Wärmeschutzverordnung. So wird Energiesparen leicht gemacht.
  6. Aufgrund der Langlebigkeit: Während ein konventionell gebautes Haus im Durchschnitt nur gut 150 Jahre überdauert, haben nicht wenige Holzhäuser oder Bauernhöfe in Schweden und Deutschland bereits ein Alter von mehreren hundert Jahren erreicht.

Schwedenhäuser sind reduziert, kompakt und effizient

Dass in der Regel auf einen Keller verzichtet wird, hilft ebenfalls beim Energiesparen – und ist typisch Schwedenhaus: Skandinavisches Wohnen ist reduziert und effizient. Die Häuser sollen den Bedürfnissen der Menschen gerecht werden. Viel mehr halten unsere nordischen Nachbarn nicht für nötig, wenn es um Konstruktion und Gestaltung geht ihrer eigenen vier Wände geht. Bei Schwedenhäusern geht es um schlichte, klare Formen ohne viel Schnickschnack, sinnvolle Proportionen und eine kompakte Bauweise.

Übrigens: Holzhäuser haben gegenüber gemauerten Häusern den Vorteil, dass sie trocken sind. Das schafft nicht nur ein angenehmes und gesundes Raumklima; es verhindert auch Feuchtigkeitsansammlungen und Schimmelbildung.