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Feuer und Flamme: Arten von Kaminen

Wenn es draußen so richtig ungemütlich ist, sorgt ein Kamin im Schwedenhaus für Wohlbefinden. Immer mehr Bauherrn sind Feuer und Flamme für die atmosphärischen Heizungen mit Kuschelfaktor. Aber welche Arten von Kaminen gibt es überhaupt? Wir bringen Licht ins Dunkel.

Kamine, vor allem aber Kaminöfen haben in den letzten Jahren einen regelrechten Boom erlebt. Die Gemütlichkeit, die ein prasselndes Feuer im Wohnzimmer ausstrahlt, steht bei immer mehr Schwedenhaus-Bauherrn ganz oben auf der Wunschliste. Die gute Nachricht: die Auswahl ist groß – es gibt heutzutage immer mehr Arten von Kaminen und Öfen.

Moderne Kamine sorgen für ganz neue Einblicke an kalten Wintertagen. Große Sichtfenster vermitteln das Gefühl, gemütlich und trocken am Lagerfeuer zu sitzen.

Ein Kamin oder Kaminofen kann den gesamten Wohnbereich aufwerten – nicht nur optisch, sondern auch energetisch. Besonders atmosphärisch sind Kamine in den derzeit besonders beliebten offenen Grundrissen. Auch für viele Eigentümer, die mit Eksjöhus ein Schwedenhaus bauen, gehört ein Kamin oder Kaminofen deshalb einfach dazu.

GROSSE AUSWAHL AN FORMEN UND MATERIALIEN

Die Auswahl an Kaminen und Kaminöfen ist groß. Vom geschlossenen Kanonenofen oder Schwedenofen über funktionale und formschöne Designer-Kaminöfen bis hin zur Kaminkassette ist für vielerlei Geschmäcker etwas dabei. Das Design sollte dabei auf Größe, Form und Dekor des Wohnraums abgestimmt werden. Das gilt auch für die Materialien: Ob gläserner Kamin, Specksteinofen, Kachelofen oder der klassische gusseiserne Kamin – vergleichen Sie verschiedene Kaminarten und -materialien, bevor Sie sich entscheiden.

Von klassisch bis modern: Kamine und Öfen sorgen für Gemütlichkeit

Ganz gleich, ob ein Kamin im Neubau mit eingeplant oder nachträglich eingebaut wird: Er hilft, den Verbrauch an fossilen Brennstoffen zu senken. Bis zu 30 Prozent Einsparung sind möglich. Brennholz ist problemlos erhältlich und wird Ihnen nach Hause geliefert. Vielleicht wohnen Sie sogar am Waldrand und können sich selbst mit Holzscheiten für Ihren Kamin versorgen. Die Axt im Haus ersetzt den Lieferanten! Wichtig ist, dass das Holz trocken gelagert wird.

Voraussetzung für die Installation ist immer, dass Schornsteinfeger und Heizungsfachmann die zu kombinierenden Anlagen genau aufeinander abstimmen. Deswegen sollte auf jeden Fall ein Experte zu Rate gezogen werden. Und damit der Kamin wirklich zum Sparmeister wird, sollten Sie sich von Fachhändlern beraten lassen.

VERSCHIEDENE ARTEN VON KAMINEN UND ÖFEN

Gläserner Kamin

Modelle mit großen Glasflächen und Sichtfenstern sind besonders begehrt, denn: je mehr man vom Feuer sieht, desto höher der Gemütlichkeitsfaktor. Ein Kamin mit großer Glasfläche wirkt deswegen behaglicher als einer mit einem kleinem Guckloch. Den wohligsten Effekt erzielt man mit einem Kamin, der an drei Seiten mit Glas (Spezialglas in Form von Glaskeramik) bestückt ist – hier sehen die  Flammen wie ein Lagerfeuer aus. Noch authentischer wirkt das Kaminfeuer, wenn die Sichtfenster am Kamin einen versenkten Griff haben. Dann sieht es aus, als ob der Kamin offen wäre. Angeboten werden Kamine mit einem Sichtfenster zum Hoch- und zum Seitwärtsschieben.

Kamin zum Hängen

Der Hängekamin stammt ursprünglich aus Skandinavien und setzt sich auch in Deutschland immer mehr durch. Klare Vorteile dieses Kamintyps: Das Feuer lässt sich weiter oben im Raum platzieren. Dadurch sinkt die Verbrennungsgefahr für Kinder und Tiere. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass man den Kamin an jedem beliebigen Ort im Raum anbringen kann. Er muss nicht in der Ecke stehen, sondern kann zentral aufgehängt werden und rundum wärmen. Der Hängekamin gilt auch als besonders rückenfreundlich: Feuern, Schüren und Reinigen im Bücken entfällt.

Dänischer Kaminofen

Innerhalb von nur wenigen Jahren ist der dänische Kamin ein Klassiker geworden. Als Weiterentwicklung des klassischen Ofens hat man ihn mit einem größeren Sichtfenster ausgestattet – das schafft mehr Gemütlichkeit. Außerdem hat der Kamin im Vergleich zu seinem Vorfahren eine moderne Technik erhalten, verfügt über selbstschließende Türen und eine Brennkammer, die den Wirkungsgrad erhöht.

Der dänische Kamin ist nicht fest eingebaut; er kann also unter Umständen auch einen Umzug mitmachen. Es gibt dänische Kamine zum Drehen, Kamine mit zusätzlicher Heizplatte, Modelle für Pellets oder Gas und solche, die neben Holz auch noch Braun- oder Steinkohle verbrennen. Tipp: Achten Sie bei diesem Kamin auf eine gute Wärmeregulierung. Es kommt vor, dass der Kamin überdimensioniert ist – dann besteht die Gefahr einer Überhitzung. Mittlerweile werden auch dänische Kamine für Räume mit geringem Heizbedarf angeboten.

Gaskamin

Eine besonders raffinierte Variante! Dieser Kamin dient zum Heizen, wird mit Gas befeuert und tut so, als wäre er ein Kuschelkamin. Seine Flammen schickt diese neue Art von Kamin hinter eine Glastür – das macht den Wohlfühlfaktor perfekt. Hinter der Fassade des Kamins steckt das intelligente System einer Lüftungsheizung.

Gas als Brennstoff hat noch weitere Vorteile: Der Kamin bleibt sauber, die Luft auch. Gas erzeugt so gut wie keinen Feinstaub. Auch der Wirkungsgrad kann sich sehen lassen – er liegt bei diesem Kamin bei mindestens 70 Prozent. Der Gaskamin kann sowohl mit Erdgas als auch mit Propangas betrieben werden, selbst eine Flüssigpatrone mit bis zu 11 Kilogramm ist erlaubt.

Kachelofen

Der Kachelofen ist der Dinosaurier unter den Kaminen. Mit einer Brennzeit von 12 bis 24 Stunden ist er ein echter Einheizer und sorgt für wohlige Wärme. Als Brennstoff dienen Holz, Pellets oder Kohle. Inzwischen werden auch Kachelöfen mit Sichtfenster angeboten. Auf den Lagerfeuer-Effekt muss man also nicht mehr verzichten. Der Kachelofen ist als ausgesprochen behagliche Wärmequelle bekannt: die Strahlungswärme entströmt hier besonders gleichmäßig. Weil ein Kachelofen seinen Brennstoff vollständig verbrennt, kann sich auch sein Wirkungsgrad sehen lassen.


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