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Hej Sverige! Werksbesuch bei Eksjöhus

Wie werden Schwedenhäuser produziert? Ein Werksbesuch bei Eksjöhus ist nicht nur für Hauskäufer ein Erlebnis. Auch zwei Vertriebspartner aus Brandenburg haben die Gelegenheit genutzt und sind nach Eksjö gefahren. Was sie besonders beeindruckt hat, lesen Sie hier.

„Der Besuch im Eksjöhus-Werk hat uns nachhaltig beeindruckt“, sagt Uwe Herfurth. Der Bauunternehmer und sein Geschäftspartner Frank Seidel sind Eksjöhus-Vertriebspartner für Berlin und Brandenburg. Beide sind Bauingenieure mit jahrzehntelanger Erfahrung im Häuserbau. Als sie bereits einige Monate mit Eksjöhus zusammenarbeiteten, entschloss sich das Zweier-Team, nach Eksjö zu reisen und das Werk kennenzulernen.

Wie sieht der Herstellungsprozess von A bis Z aus? Welche Arbeitsschritte sind erforderlich, um “ihre” Häuser zu produzieren? Wer sind die Menschen, die in den Produktionshallen arbeiten, und wie tickt eigentlich das Team in Schweden? Herfurth und Seidel wollten es wissen: Die beiden Bauprofis machten sich auf, die Produktion und die Arbeitskultur selbst zu erleben und den Eksjöhus-Spirit zu spüren.

Mit dem Fläming Haus-Wagen nach Småland

Los ging es in Trebbin südlich von Berlin. Dort ist der Sitz ihrer Firma Fläming Haus; Uwe Herfurth ist der Geschäftsführer. Mit dem Fläming Haus-Firmenwagen fuhren Sie zunächst bis nach Rostock. Von dort brachte die Fähre sie bei bestem Wetter über die Ostsee. Auf vier Rädern setzten sie die Reise anschließend durch Dänemark und Südschweden fort.

Atemberaubende Landschaften mit glasklaren Seen

Eksjö liegt in der historischen Provinz Småland im Süden Schwedens, ist also von der mecklenburgischen Küste aus recht schnell zu erreichen. “Småland hat uns schon auf dem Weg nach Eksjö beeindruckt”, schildert Uwe Herfurth seine Erlebnisse. “Die ruhigen Landstraßen und Feldwege, die Wiesen, Wälder, glasklaren Seen und Flüsse – eine wunderschöne Landschaft. Die Strecke führt durch hübsche Dörfer und vorbei an einzelnen roten Häuschen inmitten unberührter Natur.” Dieselbe intakte Natur ist es auch, die den Rohstoff Holz für die Fertigteilhausproduktion von Eksjöhus liefert.

Den Duft von frisch verarbeitetem Holz atmen

Nach einem herzlichen Empfang in Eksjö wurde es für die Brandenburger Zeit, das Firmengelände von Eksjöhus zu erkunden. Ihr Rundgang begann im eigenen Sägewerk. “Ein angenehmer, intensiver Holzgeruch liegt dort in der Luft, kleine Holzspäne sind auf uns niedergerieselt”, erinnert sich Frank Seidel, den Duft noch immer in der Nase. 

Im Sägewerk werden die Holzstämme passgenau zugeschnitten. Nichts geht verloren, denn die dabei entstehenden Späne und Borkenanteile werden direkt weiter genutzt. Im eigenen Kraftwerk dienen sie als Brennstoff zur Beheizung der Produktionshallen und Büros. Auch Wohnungen in der Kleinstadt Eksjö werden mit den Holzabfällen effizient mit Wärme versorgt. Uwe Herfurth und Frank Seidel sind immer noch fasziniert von dieser nachhaltigen Nutzung. 

Jetzt haben alle Mitarbeiter Namen und Gesichter

Im Werk lernten sie Endlund, Magnus, Bosse und viele weitere Mitarbeiter kennen, die bei Eksjöhus aus dem dort verarbeiteten Holz und notwendigen Bauteilen die Fertighauselemente herstellen. Die Verarbeitung wird akribisch geplant, damit alle Kundenwünsche erfüllt werden können. Herfurth und Seidel sind fasziniert von der Ruhe und Routiniertheit, mit der die Arbeiter zu Werke gehen.

In der Ruhe liegt die Kraft

Beeindruckt hat die Besucher aus Deutschland auch die schwedische Arbeitskultur. “Das Tempo ist dort gemächlicher als bei uns”, erzählt Frank Seidel. “Man nimmt sich öfter Zeit für eine Pause, für einen kleinen Plausch zwischendurch. Wir fühlten uns regelrecht entschleunigt, als wir zurück in Brandenburg waren. Und das hat sogar einige Zeit angehalten!”

Spaziergang durch die Holzstadt Eksjö

Neben vielen konstruktiven Gesprächen mit Kollegen und Ausblicken für 2020 blieb den beiden auch Zeit, Eksjö und seine Umgebung kennenzulernen. Eksjö ist bekannt als eine von drei Holzstädten in Schweden. Im Ortskern entdecken Herfurth und Seidel jahrhundertealte Holzhäuser mit den typischen Lichtern in den Fenstern. “In all den Jahren haben diese Häuser nichts von ihrem Charme verloren”, sagt Uwe Herfurth. “Holz ist eben nicht nur ein nachhaltiger, sondern auch ein absolut langlebiger Baustoff.”

Wandern in einladender Natur – auch bei Regen

Im farbenfrohen Eksjö fühlten sich die Trebbiner spürbar wohl. “Restaurants und Cafés offerieren Leckereien, kleine Läden locken mit regionalen Angeboten”, so ihr Eindruck. Während ihres Spaziergangs begann es zu regnen. Kein Grund für die beiden, ihre Tour zu beenden. “Die Natur um die Stadt ist so einladend, dass es selbst bei Nieselregen schön ist, dort zu wandern. Man kann dort wunderbar loslassen und den Alltagsstress einmal hinter sich lassen”

Die frische, kühle Luft ganz tief einatmen und die Ruhe genießen – das hatte eine beinahe meditative Wirkung auf die Bauingenieure, die zu Hause viel Zeit auf Baustellen und im persönlichen Kontakt mit ihren Kunden verbringen.

Elche hautnah

Was wäre ein Schwedenbesuch ohne das wohl berühmteste Tier des Landes? Auf dem Rückweg nach Deutschland war der Elinge Elchpark in Hamneda beinahe ein Pflicht-Stopp für die Brandenburger – den sie natürlich sehr genossen haben. So nah kommt man den Huftier mit Riesengeweih schließlich selten. Im Elchpark konnten die Bauunternehmer die nordischen Tiere in ihrem Lebensraum beobachten und eindrucksvolle Erinnerungsfotos schießen. 

Das Gefühl transportieren

Gerne wären sie länger geblieben, doch in Trebbin warteten volle Auftragsbücher. Was Uwe Herfurth und Frank Seidel mit nach Hause genommen haben, sind längst nicht nur Erinnerungen und Bilder: Es ist vor allem das Gefühl für das Produkt Holzhaus, von dem sie vorher schon restlos überzeugt waren. Die Reise nach Eksjö hat ihre Identifizierung damit noch verstärkt: Herfurth und Seidel haben das Schweden-Feeling für ihre Kunden mit nach Hause genommen machen es hier erlebbar. Wer sich mit ihnen unterhält, kann sich ihrer Begeisterung kaum entziehen.


Werksbesuch in Eksjö: Nutzen Sie die Möglichkeit

Wenn Sie sich für ein Haus von Eksjöhus entschieden haben und auch gerne das Werk besichtigen möchten, dann sprechen Sie Ihren Verkäufer an. Er arrangiert gerne für Sie und Ihre Familie einen Besuch in Eksjö.

In der Fabrik erleben Sie, wie die Baumstämme im Sägewerk verarbeitet werden und daraus schrittweise ein Haus entsteht. Die Führung dauert ca. 2 ½ Stunden und wird von deutsch- und englischsprachigen Mitarbeitern durchgeführt. Anschließend können Sie die Holzstadt Eksjö besichtigen und Holzhäuser bestaunen, die mehr als 400 Jahre alt sind