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Komfortabel Wohnen im Smart Home

Mit modernen Steuerungsmöglichkeiten wohnt es sich besonders komfortabel. Im Smart Home lassen sich Alarmanlagen, Fenster, Türen, aber auch die Heizung intelligent programmieren. 

Smartphone als Steuerelement für ein Smarthome

In einem Smart Home kommunizieren unterschiedliche Geräte miteinander. Von der intelligenten Lampe über den Smart TV bis zu den Rollläden sind alle vernetzt. Bedient werden sie meist per Sprachassistent oder mit Hilfe einer Smartphone-App.

Mit der neuen Technologie kommen aber auch neue Fragen auf: Was ist Smart Living eigentlich genau? Wie funktioniert das Wohnen im Smart Home?

Wärme per Telefon

Ein Smart Home – auch „intelligentes Haus“ genannt – ist mit einer IT-Unterstützung ausgestattet, mit der sich die verschiedenen Funktionen  steuern lassen. Kern der Schaltzentrale ist ein Netzwerk mit Multimedia-Center und Breitbandanschluss. In der Zentrale befinden sich die Schalter, die die Funktionen in verschiedenen Räumen verbinden. Sie regeln unter anderem die Funktion des Fernsehers und der Telefonie.

Bei „Licht an!“ wird’s hell

In einem Smart Home lässt sich aber noch viel mehr steuern. Zum Beispiel die Temperatur der Wärmepumpen von Eksjöhus. Einige Lieferanten bieten dazu unterschiedliche Fernbedienungen oder automatische Steuerungen für Fenster, Türen, Sonnenschutz und mehr an.

Damit die Signale ankommen, kommunizieren im intelligenten Haus Sensoren und Aktoren – also Endgeräte – miteinander. Die Sensoren erkennen beispielsweise Bewegungen oder Sprachbefehle und senden diese Informationen an eine Steuerungszentrale, auch Gateway genannt. Die Zentrale übermittelt die Steuerungssignale an die entsprechenden Aktoren wie Lampen oder Lautsprecher. Beispiel: Nach Auslösung eines Bewegungsmelder können gleichzeitig eine Überwachungskamera, Lichtanlagen und eine Alarmsirene aktiviert werden.

Wie funktioniert ein Smart Home?

Eingeschalteter Smart TV auf TV-Bank

Typischerweise besteht ein Smart Home aus den folgenden fünf Elementen:

  1. Endgeräte – die sogenannten Aktoren -, die in die intelligente Steuerung einbezogen werden sollen: Das können Heizkörperregler, Lampen, Rollläden, Jalousien und Lüftungsanlagen ebenso sein wie Fernseher, Stereoanlagen und Lautsprecher. Auch manche Waschmaschinen und Herde lassen sich in ein Smart Home einbinden.
  2. aus einem oder mehreren Eingabegeräten wie Touchdisplays, Raumtemperatur-Regler, Tablets und Smartphones. Auch spezielle Lichtschalter zählen dazu, ebenso Sprachsteuerung. Mit diesen Geräten bzw. Schnittstellen lässt sich jederzeit überprüfen, ob das Licht in einem bestimmten Raum ausgeschaltet ist oder die gewünschte Raumtemperatur herrscht. Änderungen werden als Befehl direkt in die entsprechenden Geräte eingegeben.
  3. Sensoren. Sie sind wichtig, um zum Beispiel die Raumtemperatur zu messen, um festzustellen, ob Türen und Fenster geöffnet oder geschlossen sind, um die Helligkeit in Räumen zu prüfen oder um aus der Ferne darüber Aufschluss zu erhalten, ob sich Personen im Haus aufhalten.
  4. Zentrale Steuerungseinheit. Auf dem sogenannten Gateway gehen alle Sensordaten ein und werden anschließend an Heizungsstellventile oder andere Aktoren gesendet. Das Gateway ermöglicht, dass die vernetzten Geräte miteinander kommunizieren können. Es ist quasi das „Gehirn“ des Smart Home und kann von den Nutzern über die Eingabegeräte angesteuert werden. Auch die Internetverbindung wird über das Gateway hergestellt.
  5. einer Vernetzung, die es ermöglicht, dass Endgeräte und Gateway miteinander in Kontakt treten können. Diese Verbindung kann per Kabel oder per Funk erfolgen. Manche Systeme nutzen auch das bereits vorhandene Stromnetz („Powerline“). Für kabelgebundene Systeme müssten Leitungen verlegt werden, was eine vorausschauende Haustechnikplanung erfordert.

Welche Vorteile hat ein Smart Home?

Ein Smart Home hilft beim Energiesparen – Bewohner (er)sparen sich aber auch Arbeit und Sorgen:

  • Werden alle Möglichkeiten der intelligenten (Fern-)Steuerung ausgeschöpft, sinkt der Energieverbrauch.
  • Das Gebäude wird sicherer, da es auch von außerhalb überwacht werden kann.
  • Der Komfort steigt. Dadurch bietet das Haus Menschen jeden Alters mehr Wohnqualität.
    Beispiel: Die automatische Absenkung der Raumtemperaturen bei Abwesenheit, kombiniert mit dem Wiederaufheizen rechtzeitig vor der Heimkehr. Das spart je nach vorherigen Heizgewohnheiten zwischen zwei und acht Prozent Heizkosten und steigert den Komfort. Ein weiteres Beispiel ist die Ausstattung des Hauses mit energiesparender Beleuchtung und Bewegungsmeldern.

Welche Haustypen eignen sich als Smart Homes?

Wohnen im Smart Home - Schwedenhaus bei Nacht mit beleuchteten Fenstern

Alle Schwedenhäuser von Eksjöhus können mit der Smart-Technologie ausgerüstet werden. Sie sind für sogenannte Stern-Netzwerke mit Media Center vorbereitet. Das Netzwerk wird auf Bestellung der Käufer vom beauftragten Elektroinstallateur eingerichtet. Sie stellen eine Verbindung zu Betreibern für Breitband, Alarme usw. her und sind auf Funktionen spezialisiert, die Smart Houses auszeichnen.

Eksjöhus-Kunden erhalten über die jeweiligen Vertriebspartner weitere Informationen und Kontakt zu Installateuren, die auf Steuerungen und Funktionen für intelligente Häuser spezialisiert sind.

Das Wichtigste noch einmal in Kürze:

  • Die intelligente Vernetzung kann das Wohnen sicherer und komfortabler machen und auch dabei helfen, Heizenergie zu sparen.
  • Ein Smart Home kann sowohl im Neubau entstehen als auch nachgerüstet werden. Einsteiger-Sets gibt es ab wenigen hundert Euro; nach oben sind keine Grenzen gesetzt.
  • Wer flexibel bleiben möchte, wählt ein offenes System, das auch Produkte anderer Hersteller einbinden kann.