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Projekt Schwedenhaus: die heiße Phase vor der Lieferung

Der Kaufvertrag ist unterschrieben, die Baugenehmigung da, der Liefertermin steht fest: Jetzt beginnt der Endspurt, die heiße Phase des Schwedenhaus-Projekts. Ein Bauzeitenplan hilft, den Überblick zu behalten. 

Der Liefertermin steht fest, der Countdown beginnt

Bauherrentag in Bernau bei Berlin - Zwei Schwedenhäuser auf einem Waldgrundstück

Wenn der Liefertermin für Ihr Eksjöhus-Haus feststeht, beginnt die heiße Phase in Ihrem Schwedenhaus-Projekt. Damit die Bauarbeiten reibungslos ablaufen, erstellt Ihr Bauunternehmer einen Bauzeitenplan, den er an alle beteiligten Handwerker und Planer weiterleitet. Auch Sie als Bauherren erhalten ein Exemplar dieses Plans. Er ist abgestimmt auf die mit Ihnen vertraglich vereinbarten Eigenleistungen. Für Sie als zukünftige Hauseigentümer ist der Bauzeitenplan auch ein praktisches Nachschlagewerk.

Wichtig ist er für Bauherren aus mehreren Gründen:

✓ Wenn Sie die Beschaffung von Baustrom, Bauwasser und die Bauschuttentsorgung übernommen haben, dann wissen Sie dank des Plans, bis wann die jeweiligen Punkte erledigt sein müssen.

✓ Sie können für die Beantragung der Bauherrenhaftpflicht- und Bauwesenversicherung ermitteln, ab welchem Zeitpunkt Sie Versicherungsschutz beantragen müssen.

✓ Sie können beginnen, sich die Zeit für die geplanten Eigenleistungen einzuteilen.

✓ Sie können sehen, an welchem Tag die Übergabe Ihres Hauses vorgesehen ist und können danach Ihren Einzug planen.

Projekt Schwedenhaus: Was Pläne durcheinanderwirbeln kann

Die Baufirma passt den Bauzeitenplan regelmäßig den Gegebenheiten an, die sich stetig ändern. Denn auch der beste Plan kann von unvorhersehbaren Umständen durchkreuzt werden. Mögliche Gründe für Verschiebungen sind beispielsweise:

  • Erkrankungen von Handwerkern
  • Lieferschwierigkeiten einzelner Hersteller
  • Witterungsbedingte Verzögerungen durch Regen, Schnee oder Sturm
  • Streik

Bauträger über Widrigkeiten informieren

Thermobodenplatte für ein Eksjöhus - Erfahrungen Schwedenhaus

Doch auch Verzögerungen bei der Erbringung von Eigenleistungen können den Zeitplan durcheinander bringen. Haben Sie beispielsweise mit der Baufirma vereinbart, dass Sie die Dämmung selbst verlegen, die Firma aber Gipskartonplatten montiert, dann ist die Firma auf den rechtzeitigen Abschluss Ihren Vorarbeiten angewiesen. Alle weiteren Schritte hängen davon ab.

Deswegen bezieht sich die vertragliche Zusage der Bauzeit ausschließlich auf die Gewerke Ihres Bauunternehmers. Für Verzögerungen, die sich bedingt durch Ihre Eigenleistungen ergeben, kann das Unternehmen keine Verantwortung übernehmen.

Informieren Sie Ihren Bauträger rechtzeitig, wenn Sie mit Schwierigkeiten rechnen. Sollte sich etwa herausstellen, dass Sie für die geplanten Eigenleistungen keinen Urlaub bekommen, ist es wichtig, dass Sie und der Bauträger eine gemeinsame Lösung finden.

Ein aufregender Moment: der Baubeginn des Schwedenhauses

Haus Södergården von Eksjöhus im Aufbau in Güstrow

Endlich ist es soweit: Die Radlader rücken an und beginnen mit den Bauarbeiten. Ab diesem Zeitpunkt beginnt die vertraglich garantierte Bauzeit von 12 Wochen (beim Bauen mit Fundamentplatte) oder 15 Wochen (beim Bauen mit Keller). Als Bauherren sollten Sie dafür Sorge tragen, dass die Baustelle ab diesem Zeitpunkt über Baustrom und Bauwasser verfügt und auch ein Container für die Abfuhr der Baustellenabfälle zur Verfügung steht. Der Zeitplan Ihrer Baufirma ist sehr eng gefasst und die Mitarbeiter sind darauf angewiesen, dass von nun an alles so reibungslos wie möglich „über die Bühne“ geht.

Natürlich gibt es auch Ereignisse, die niemand beeinflussen kann – wie z. B. das Wetter. Da man aber oft am Montag nicht weiß, wie am Dienstag die Witterung aussehen wird, sind manchmal schnelle Entscheidungen auf der Baustelle erforderlich. Das muss Sie nicht beunruhigen.

Stellt sich etwa heraus, dass starker Regen das Abschleifen der Fundamentplatte verhindert, können diese Arbeiten nicht ausgeführt werden. Die Baufirma wird dann das Haus wie geplant errichten und später eine Ausgleichsmasse auf die Fundamentplatte aufbringen. Für die Bauträger sind solche Ereignisse Routine – kein Grund also, sich Sorgen um den Baufortschritt zu machen.