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Wohnen mit gutem Gewissen

Schwedenhaus: 7 Vorteile, die jeder kennen sollte

Waren Holzhäuser aus Skandinavien Mitte des letzten Jahrhunderts noch eine seltene Erscheinung in Deutschland, sieht man heute immer häufiger die roten, blauen oder gelben „Schwedenhäuser“ mit Bullerbü-Feeling. Was macht sie so beliebt? Wir haben 7 Vorteile für das Schwedenhaus  zusammengestellt.   

Langlebigkeit

Dass in Schweden hauptsächlich Häuser aus Holz gebaut werden, hat gute Gründe. Der Hausbau mit Holz hat eine lange Tradition im Land. Als Baustoff wird meist das Holz der langsam wachsenden skandinavischen Fichte verwendet. Es ist so robust, dass manche schwedische Holzhäuser seit Jahrhunderten ununterbrochen bewohnt sind. Das Holz hält, und das trotz des harschen Klimas. Wie jedes Haus – ganz gleich mit welchem Material es errichtet wurde – braucht natürlich auch ein Holzhaus Pflege. Wer aber schon beim Hausbau berücksichtigt, von welcher Seite der Schlagregen kommt und wie stark die Sonneneinstrahlung ist, muss keine hohen Renovierungskosten fürchten und wird lange Freude an den hölzernen vier Wänden haben.

Nachhaltigkeit

In Zeiten von Klimawandel und steigenden Energiepreisen punktet das Schwedenhaus vor allem mit einem Vorteil: seiner Öko-Bilanz. Als nachwachsender Rohstoff ist Holz ein besonders nachhaltiges Baumaterial. In Schweden schützen Umweltgesetze das Ökosystem Wald. Deswegen legt das Land bei der Gewinnung des Baustoffs Holz großen Wert auf einen schonenden und ökologischen Abbau. Wer einen Baum fällt, muss einen neuen pflanzen. Beim Holzhaus-Anbieter Eksjöhus werden die angelieferten Baumstämme mit Hilfe der Lasertechnik millimetergenau vermessen. So wird das Holz bei der Verarbeitung optimal genutzt und fällt wenig Verschnitt an.

Sparsamkeit

„Schwedenhäuser“ schonen vor allem auf lange Sicht den Geldbeutel, weil ihre Bewohner weniger heizen müssen. Holz hat von Natur aus gute Dämmeigenschaften. Weil es mitdämmt, ohne eine Kältebrücke zu bilden, lassen sich Schwedenhäuser einfach und wirksam isolieren. Häufig gibt es keinen Keller – auch das sorgt für Energieersparnis. Dazu kommt der  ausgezeichnete U-Wert der Außenwände, der Zwischendecke des Dachs. Der U-Wert gibt an, wieviel Wärme durch ein Bauteil nach außen abgegeben wird und ist somit ein Maß für die Wärmedämmung eines Bauteils. Und schließlich helfen die standardmäßig dreifach verglasten Schwingfenster, die Heizkosten gering zu halten. Die Häuser eignen sich übrigens gut für die Kombination mit zusätzlichen Isolierungsmethoden, etwa einer Erdwärmepumpe, einer Thermo-Fundamentplatte oder ähnlicher Niedrigtemperatur-Technologie.

Individualität

Schwedenhäuser sind in ihrem Grundriss variabel – man kann sie auf alle erdenklichen Wohnträume abstimmen. Jedes Schwedenhaus von Eksjöhus ist maßgeschneidert und damit einzigartig. In der Planungsphase können die angehenden Schwedenhaus-Bewohner ihre eigenen Wünsche und Ideen einbringen. Der Gestaltungsspielraum ist groß: Frei anpassbare Wohnflächen, die sich an die Bedürfnisse der Bewohner anpassen, oder ein barrierefreies Eigenheim mit ebenerdiger Dusche und großzügig bemessenen Türen – alles kein Problem. Auch individuelle Dachgauben, Winkelanbauten, Veranden und Balkone sind möglich.

Bauzeit

In der Kürze liegt die Würze: Schwedenhäuser werden in der Regel als Fertighäuser angeboten. Nach der sorgfältigen Planung produzieren Handwerker das Haus im schwedischen Werk in Eksjö zu großen Teilen vor. Das sorgt für eine kurze Bauzeit und geringe Baukosten. Der Rohbau steht bereits nach wenigen Tagen, und nach nur einer Woche feiern die meisten Bauherren Richtfest. Weil bei jedem Wetter auf der Baustelle gearbeitet werden kann, liegt ein weiterer Vorteil des Schwedenhauses auf der Hand: Die Bautrocknungszeiten sind kürzer als bei Häusern aus Stein. Die schnelle Fertigstellung macht sich so auch bei den Lohnausgaben für die Handwerker bemerkbar. Das spart bares Geld. Nach 16 Wochen sind alle Arbeiten abgeschlossen und der Hersteller übergibt das fertiggestellte Haus den Bauherren.

Sicherheit

Weil ökologisch sinnvolles Bauen politisch gewollt ist, werden Schwedenhäuser in deutschen Neubaugebieten normalerweise problemlos genehmigt. Schon bei der Vorproduktion in Schweden stellen Hersteller wie Eksjöhus sicher, dass alle gesetzlichen Bestimmungen in Deutschland eingehalten werden. Die Bundes-Gütegemeinschaft Montagebau und Fertighäuser e.V. kontrolliert die Produktion jedes Jahr aufs Neue und zertifiziert Fertighäuser, die den hohen Anforderungen entsprechen. Auf den Baustellen in Deutschland überwachen Ingenieure der Firma SchwedenBau die Planung.  Dir Firma ist seit mehreren Jahrzehnten auf Dienstleistungen für die skandinavische Fertighausbranche spezialisiert und betreut die baurechtliche Abwicklung der Bauprojekte. Das sorgt für eine mängelfreie Fertigstellung und gibt Bauherren die nötige Sicherheit.

Gesundheit

Weil es atmungsaktiv ist, hat Holz als Baustoff des Schwedenhaus viele Vorteile. Es sorgt nicht nur für ein gesundes Raumklima; der Verzicht auf Stein und Beton reduziert auch die Staubbelastung. Das wirkt sich vor allem bei Menschen mit bronchialen Erkrankungen gesundheitsfördernd aus. Doch das ist noch nicht alles: Das tägliche Leben in einem Massivholzhaus sensibilisiert die Sinne. Die beruhigende Ausstrahlung von Holz hat wohl jeder schon einmal erlebt. Beim Wohnen in und mit Holz lässt sich Stress reduzieren, so wie bei einem Spaziergang durch den Wald. Diese positive Wirkung haben auch zahlreiche Studien belegt.

Die Vorteile lassen sich also in wenigen Worten zusammenfassen: Menschen, die sich für ein Schwedenhaus entscheiden, schonen die Umwelt, sparen Geld und leben gesünder.

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