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Welches Dach passt zu mir? Dachtypen im Vergleich

Das Dach gibt dem Haus die persönliche Note. Dachformen unterscheiden sich je nach Region und sind oft den klimatischen Bedingungen angepasst. Welches Dach passt zu Ihnen und Ihrem Haus? Wir stellen die vier gängigsten Dachtypen für Schwedenhäuser vor. 

 

Bei Eksjöhus haben Schwedenhaus-Fans die Qual der Wahl. Neben einer Reihe von Standard-Hausmodellen haben Interessenten auch die Möglichkeit, ihr Haus von Eksjöhus-Architekten nach eigenen Wünschen und Vorstellungen gestalten zu lassen. So kann das Haus an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Eine andere Dachform oder eine individuelle alternatives Fassadenmaterial verwandelt jedes beliebige Haus in etwas ganz Eigenes.

Eksjöhus bietet Bauherren Häuser mit unterschiedlichen Dachtypen. Wählen Sie beispielsweise ein Pultdach, wenn es moderner wirken soll, oder ein Satteldach für einen mehr traditionellen, ländlichen Look.

Ein Walmdach passt sich flexibel der Umgebung an, und ein Flachdach bietet optimale Raumnutzung.

VIER TYPISCHE DACHFORMEN FÜR IHR SCHWEDENHAUS

1. WALMDACH


Das Walmdach ist eine der ältesten Dachformen in Europa und die rustikale Version unter den Dachformen. Früher bedeckte sie hauptsächlich Bauernhäuser und herrschaftliche Bauten. Heute ist diese Dachform vor allem bei Bauherren moderner Häuser in Holzrahmenbauweise gefragt, denn das Walmdach schützt die Außenfassade und passt sich optisch jedem Wohngebiet an.

Das Walmdach ist ein Satteldach mit geneigten Giebelflächen. Wind und Wetter haben bei diesem Dach weniger Angriffsfläche. Es wirkt robust und imposant. Die beiden seitlichen Giebelschrägen bezeichnet man als Walm.

Ein Dachtyp ohne scharfe Winkel wie das Walmdach verleiht dem Haus eine harmonische Ausstrahlung. In diesem Beispiel verstärken die liegenden Holzpaneele den ruhigen Gesamteindruck. Die weiße Fassade des Hauses „Larvik“ ist inspiriert vom Amerikanischen New England-Style.

Vorteile des Walmdachs:

  • robuste und stabile Dachform
  • ästhetische Optik
  • fügt sich gut in historische Stadtteile

2. SATTELDACH

Eksjöhus-Haus in falunrot mit Satteldach

Das Satteldach, auch Giebeldach genannt, ist die klassische, am häufigsten anzutreffende Dachform in kalten und gemäßigten Klimazonen. Es besteht aus zwei entgegengesetzt geneigten Dachflächen, die an der höchsten, waagerechten Kante – dem Dachfirst – aufeinandertreffen. Der einfache bauliche Aufbau und die große Stabilität sprechen auch heute noch für diese Dachform. 

Das traditionelle Satteldach mit Dachpfannen ist eine solide Konstruktion. Geeignet ist das Satteldach sowohl für städtische Räume als auch ländliche Regionen. In Kombination mit stehenden Holzpaneelen in Rot mit weißen Eckbrettern ergibt sich der typisch schwedische Look.

Vorteile des Satteldachs:

  • günstige und einfache Herstellung der Dachform
  • zeitlos und klassisch
  • bei Flacher Neigung können die Räume im Dachgeschoss optimal genutzt werden

3. PULTDACH

Eksjöhus-Bungalow mit SchrägdachSchrägdach

Das Pultdach gehört in Deutschland zu den eher seltenen Dachformen. Das liegt vor allem daran, dass das Pultdach in früheren Jahren vor allem für Gewerbebauten, Schuppen oder auch Garagen genutzt wurde. Im Gegensatz zu anderen Konstruktionen verfügt es nicht über zwei, sondern lediglich über eine geneigte Dachfläche. Während die obere Kante den Dachfirst bildet, liegt am unteren Ende des Pultdachs die Dachtraufe. Die beiden Seiten bezeichnet man als Ortgänge.

Ein Pultdach ist ein echter Hingucker, weil es von der klassischen Bauweise abweicht. Außerdem ist es vielseitig und lässt sich individuell gestalten. Auch bei Architekten wird das Pultdach zunehmend beliebter – nicht zuletzt, weil es in der Herstellung vergleichsweise günstig ist. Bei einem Pultdach wird wesentlich weniger Material verbraucht, da es rund 30 Prozent weniger Dachfläche benötigt als ein Satteldach. Ein weiteres Plus: der Raum darunter kann optimal genutzt werden.

In unserem Beispiel markieren die unterschiedlichen Dachrichtungen und überlappenden Vorsprünge die unterschiedlichen Hauselemente. An der hohen Fassade auf der Gartenseite lässt sich eine große Fensterfläche einplanen. Die liegenden Holzpaneele bilden eine ruhige Balance zu den kantigen Dachwinkeln.

Vorteile  des Pultdachs:

  • das Dach kann mit Ziegeln gedeckt werden
  • Regenwasser fließt ab
  • ideal für Photovoltaik-Anlagen

4. FLACHDACH


Flachdächer sind Dächer mit einer Dachneigung von weniger als 10°. Das Flachdach ist eines der Grundelemente des ”Funky-Style”: einfach und schnörkellos und ohne Dachvorsprünge. Verstärkt wird diese Optik durch die glatte Putzfassade ohne Fensterverschalung. Nur die Terrassen- und Eingangstür werden mit den lebendigen Holzpaneelelementen hervorgehoben.

Flachdächer feiern in der Architektur eine Renaissance. Sie gelten einerseits als Bekenntnis zum Wesentlichen, zur reinen Architektur – und sind andererseits praktisch, preiswert und technisch ausgereift. Deshalb werden sie von Bauträgern und Architekten gern angeboten – und von Bauherren ebenso gern genommen. 

Übrigens eignen sie sich gut für Begrünung – ein Vorteil, den immer mehr Bauherren erkennen. Denn mit de Bepflanzung tun sie etwas für die Umwelt und verbessern die Energiebilanz des Hauses. Besonders bei kleinen Grundstücken können sie als Dachterrasse und damit auch als Gartenersatz genutzt werden.

Vorteile des Flachdachs:

  • modernes Design
  • volle Raumhöhe im Obergeschoss
  • Möglichkeit eines Dachgartens/einer Dachterrasse